Trainingszentrum

Die Entwicklung der Chiemgau-Arena vom regionalen Leistungszentrum zum Olympiastützpunkt begann im Jahr 1964.

Als Sport- und Trainingsstätte für Biathlon, Langlauf, Skisprung und Nordische Kombination finden hier im Winter und ebenso im Sommer zahlreiche sportliche Großereignisse statt.

Bislang konnten in Ruhpolding drei Biathlon-Weltmeisterschaften, eine Biathlon-Junioren-Weltmeisterschaft und seit 1980 jährliche Biathlon-Weltcup-Veranstaltungen durchgeführt werden. Der Ausbau und die Modernisierung der Schanzenanlage am Zirmberg hat es ermöglicht, dass seit 2005 auch der FIS Warsteiner Grand Prix der Nordischen Kombination in Ruhpolding abgehalten wurde. Zur Zeit wird die Chiemgau Arena umgebaut um für die IBU Biathlon Weltmeisterschaften 2012 gerüstet zu sein.
Die Chiemgau Arena ist eine Einrichtung der Gemeinde Ruhpolding.
Diese Trägerschaft wird unterstützt durch das Bundesinnenministerium und dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Eine weitere Förderung erfährt die Chiemgau Arena durch den Forstbetrieb Bayerische Staatsforsten, der als Grundstückseigentümer diese Anlagen ermöglicht.

Die Gemeinde Ruhpolding als Träger ist stets darum bemüht die Anlage auf dem modernsten und aktuellen Stand zu halten. So konnte auch in diesem Sommer der vorgeschriebene A-Status (Verbreiterung der einzelnen Schießstände) der Internationalen Biathlonunion, wie auch die FIS-Homologierung der Schanzen und Langlaufstrecken für Weltcup und Weltmeisterschaften erhalten werden.
Durch die temporäre Erweiterungen der Zuschauertribüne können nun bis zu 10.000 Zuschauer die Wettkämpfe im Biathlonschießstand verfolgen. Hervorragende Trainings- und Wettkampfbedingungen für die Athleten und die unvergleichliche Atmosphäre im Stadion am Zirmberg haben die Chiemgau-Arena zu einer Sportstätte mit Weltruf gemacht.